Daniel Tauscher

Wer bin ich und was mache ich eigentlich hier?

Ich bin Daniel und neben Stefan und Mario für das Ganze hier irgendwie verantwortlich.

Dank meiner Eltern bin ich als Kind frequent herumgereist und konnte eine Vielzahl unterschiedlicher Länder und Kulturen kennen und schätzen lernen. Es war aber Zeit meines Lebens mein Ziel, trotz dessen ich eine Zeit lang in der Schweiz und Nigeria gelebt habe, etwas in Chemnitz aufzubauen und mich sozial zu engagieren.

Bereits währen meiner Mittlere Reife hatte ich das Ziel später zu studieren. Nach einer Ausbildung zum Assistenten für Wirtschaftsinformatik und nachdem ich die Fachoberschule erfolgreich abgeschlossen habe, begann ich 2005 mein Studium zum Dipl. Immobilienwirt (FH), welches ich ebenso erfolgreich abschließen konnte.

Mit den Ergebnissen meiner Diplomarbeit wagte ich mich daher im Jahr 2014 in die Selbstständigkeit. Leider funktionierte dies nicht ganz so wie erwünscht. Da aufgeben jedoch nie meine Stärke war, mussten neue Pläne her. Glücklicherweise habe ich bereits in meiner Diplomarbeit eine Art von MitMachWerkstatt geschrieben und ich lernte alsbald die FabLab- und Makerbewegung kennen. Obwohl ich eigentlich nie einen großen Bezug zu Werkzeugen und Produktionsverfahren hatte, noch Kenntnisse in diesen Bereichen hatte, faszinierte mich diese Idee nachhaltig.

Im Jahr 2015 lernte ich dann Mario kennen und seit dem ersten Moment sind wir unzertrennlich – auch irgendwie wie ein altes Ehepaar, haha ^^ :o) Wir suchten uns weitere Mitstreiter und das Projekt FabLabChemnitz nahm innerhalb kürzester Zeit Fahrt auf, sodass wir am 13.01.2016 den Stadtfabrikanten e.V. ganz offiziell gründeten. Ziel war es damals, eine Begegnungsstätte für Menschen allen Alters aufzubauen, wo soziale Schichten, Herkunft, Verdienst oder Wissensstand keine Rolle spielen. Auch der Förderung von Kunst, Kultur und Bildung wollten wir uns annehmen. Fortan sollte es in unserem Wirken als gemeinnütziger Verein zum Tragen kommen.

Einige Bewegbegleiter verliesen uns wieder, doch die Mehrheit von begeisterten Machern kam und blieb, sodass wir mittlerweile über 30 Mitglieder haben und ein breites Netzwerk an Unterstützern haben. Das, was wir gemeinsam bisher erschaffen haben, erfüllt mich immer wieder mit großem Stolz, und ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn die unterschiedlichsten Charaktere an einem Tisch sitzen, sich austauschen und gemeinsam an Projekten tüfteln oder einfach nur Wissen austauschen.

Ebenso erfüllt mich unsere Beteiligungen an regionalen Veranstaltungen und Kooperationen mit verschiedenen Institutionen in Chemnitz. Der Verein uns das Projekt FabLabChemnitz ist eine Sache mit Herz für mich. Ich konnte mich mit den unterschiedlichsten Werkzeugen vertraut machen und lernte Produktionsverfahren praktisch kennen, wie zum Beispiel den 3D-Druck und das CO²-Laserschneiden bzw. -gravieren.

Im Allgemeinen begeistern mich die verschiedenen Aufgaben des Vereinsalltages. Ich kann daran wachsen, mich immer wieder aufs Neue ausprobieren und mich weiterentwickeln. Meine Aufgabengebiete im Verein sind:

  • Mitgliederverwaltung
  • Buchhaltung und Abrechnung
  • Fördermittelbeschaffung, Bearbeitung und Abrechnung
  • Pressearbeit
  • Netzwerken
  • Akquirieren neuer Maschinen und Sponsoren und vieles mehr

Zudem bin ich Kümmerer und ich verbringe auch große Teile meiner Freizeit in den heiligen Hallen. Entweder um den Verein als solchen weiterzuentwickeln, um gemeinsam mit anderen eigene Projekte oder Ideen umzusetzen, oder einfach nur einen Plausch zu halten und etwas zu essen und zu trinken.

Maker Faire – Sachsen

Eine Woche noch, dann ist es so weit. Vom 22. – 23.04 öffnet die erste Maker Faire – Sachsen ihre Tore und natürlich sind auch wir vom FabLab – Chemnitz mit dabei. Mehr als 60 Aussteller auf 500m² stellen ihre Projekte, Ideen und sich selbst vor. Die Preise, Aussteller und Anfahrt könnt ihr unter folgendem Link einsehen: Maker Faire – Sachsen.

Wir erwarten euch mit tollen Gimmicks zum vor Ort basteln und mitnehmen, tollen Projekten und Exponaten unserer Mitglieder, guter Laune und natürlich unserem Team zum Kennenlernen.

Wir freuen Uns auf euren Besuch.

Zing Epilog 24

Maschinenvorstellung: CO² – Laser “Epilog Zing 24”

Zing Epilog 24

Der CO2-Laser wurde uns von einem Vereinsmitglied als Leihgerät zur Verfügung gestellt. Der Epilog Zing 24 aus dem Hause Cameo arbeitet mit einer maximalen Laserleistung von 40 Watt. Ähnlich unserem Stiftplotter basiert das System auf zwei Achsen in einer Ebene. Erzeugt wird der leistungsstarke Infrarotlichtstrahl im Lasermedium Kohlenstoffdioxid. Dieser wird über Spiegel von der Laserquelle auf das Werkstück auf die Arbeitsfläche projeziert und hat eine Wellenlänge von 10,6 µm. Der Arbeitsbereich beträgt 610 x 305 mm, wobei die Höhe des Werkstücks bis zu 20 cm betragen kann. Voraussetzung für das Schneiden mit dem CO2-Laser ist eine Vektordatei, die auch mit kostenlosen Programmen, wie Inkskape erstellt werden können. Neben schlichten Schneidarbeiten können auch Gravuren vorgenommen werden. Gravuren können neben Vektordateien auch mit unvektorisierten Bilddateien durchgeführt werden. Die Laser-Software stellt bereits die Einstellungen für Stempelgravur und 3D-Gravur zur Verfügung. Dreidimensionales Gravieren kann vor allem bei Bildern genutzt werden, um die Tonwerte automatisch verschienenen Laserleistungen zuzuweisen. Ideal für Last-Minute-Geschenke. Neben dem zweidimensionalen Arbeitsbereich bieten wir außerdem eine Abwälzvorrichtung. Damit können beispielsweise Gläser, Rundhölzer oder andere Dinge bearbeiter werden, die auf der flachen Arbeitsfläche einfach wegrollen würden. Die maximale Schnitttiefe ist abhängig vom Material und beträgt maximal rund 15 mm.

CO² - Laser Samples

Praktische Anwendungen:

Im Fablab wird der Laser hauptsächlich für den Modellbau genutzt (z.B. für Modellbahnen, Puppenhäuser). Auch Sperrholzarbeiten, Flaschengravuren und Prototypen aus Acryl wurden bei uns schon gefertigt. Bei einer Schnittgenauigkeit von bis zu 0,0127 mm ist der Laser ein Ideales Werkzeug für Modellbauer und all denen, die vor Allem Wert auf Maßeinhaltung legen. Mit seinen 40W Leistung schafft unser Laser leider keinen Metallschnitt. Sind die Metalle jedoch ausreichend beschichtet (z.B. eloxiert oder lackiert), so kann man diese durchaus für Gravuren nutzen.

Zu den gängigsten Materialien gehören für Schnitt und Gravur:

  • Holz (Sperrholz, Massivholz, Furnier…)
  • Acryl
  • Pappe und Karton
  • Moosgummi
  • Filz
  • Stoffe und Leder
  • Glas (nur für Gravuren)
  • Beschichtete Metalle (nur für Gravuren)

Nach der Teilnahme an einem Maschinenkurs kann der Laser von unseren Mitgliedern verwendet werden.

Pressemitteilung vom 02.12.2015

Das Fablab Chemnitz, Philippstraße 13 lädt ein zum ultimativen Weihnachtslabor am 19.12.2015 von 13:00-18:00 Uhr. Mehr Infos unter www.fablabchemnitz.de

Spätentschlossene haben im Fablab auch kurzfristig noch die Möglichkeit, ihre Kreativität in Sachen Geschenke voll auszuleben. Wir zeigen Euch, wie Laser, 3D Druck, Textil- und Holzwerkstatt Eure Ideen real werden lassen. Für das leibliche Wohl sorgen Plätzchenbäcker, Glühwein und Räucherkerzen nach getaner Arbeit. Ein paar Anregungen für das exklusive DIY- Geschenk gibt es im Internet und hier im Lab.

FabLabs

FabLabs, übersetzt Fabrikationslabore – das sind für alle offene HighTech-Werkstätten, in denen an der Zukunft der Produktion gearbeitet wird und jeden zum Produzenten seiner eigenen Hardware werden lassen. Seit der Gründung des ersten FabLabs 2002 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston entstanden in unzähligen Städten auf der ganzen Erde unabhängige, regionale Fablab-Initiativen auf Basis der Idee einer nutzergetragenen Fabrikationsstruktur.

Im Mittelpunkt der Do-It-Yourself-Werkstatt stehen High-Tech, der offene Austausch von Wissen, die Begeisterung für Lernen und Ausprobieren, der Wunsch, Dinge selbst herzustellen. Fablabs ermöglichen das gemeinsame Bauen an verschiedensten Projekten mit gesponserten, geliehenen oder mitgebrachten Werkzeugen.

FabLab Chemnitz

Ist ein Projekt von Enthusiasten für alle, um die Ideen der Fablabs auch in der Industriestadt Chemnitz zu erweitern und zu verankern. Unter dem Dach des Konglomerat eV. (u.a. FabLab Dresden) habe sich erste Mitmacher gefunden, einige Technik auf Basis von Leihgaben zusammengetragen und einen Raum hergerichtet.

Konglomerat e.V.

Zweck des Vereins, welcher im Juni 2012 gegründet wurde ist es, Eure kulturellen und künstlerischen Projekte auf allen Ebenen zu unterstützen. Dies beinhaltet sowohl die infrastrukturelle Ausstattung mit Werkzeugen, Materialien, Räumen und Flächen, als auch vielfältige organisatorische Hilfe und Beratung, gestützt auf die Erfahrungen der Mitglieder in der Kultur- und Veranstaltungsarbeit. Für interessierte Personen, Initiativen und Gruppen bietet der Konglomerat e.V. zudem die Möglichkeit der rechtlichen und organisatorischen Trägerschaft.
Projekte des Vereins sind u.a. das Rosenwerk (Dresden), Design for Change Germany, der Werk.Stadt.Laden und die FabLabs Dresden und Chemnitz

Kontakt: FabLab-Chemnitz, Daniel Tauscher / Nicole Rösch, facebook: fablabc  www: fablabchemnitz.de