Stefan Meyer

Stefan Meyer

Mein Name ist Stefan Meyer.

Ich bin im Januar 1950 geboren. Bin in der DDR aufgewachsen. Habe 10 Jahre die Schule besucht. Auf Grund von Facharbeitermangel konnte ich bereits ab der 9. Klasse mit der Lehrausbildung beginnen. Zusätzlich zu meiner Schulbildung absolvierte ich in der 9. und 10. Klasse mein erstes Lehrjahr. Im RAW Zwickau lernte ich den Beruf eines Betriebsschlossers. Ich hatte eine sehr gute Berufsausbildung, von der ich heute noch profitiere. Bis Mai 1968 arbeitete ich nach meiner Berufsausbildung im RAW Zwickau.

1968 erfolgte die Einberufung zum Grundwehrdienst in die Bereitschaftspolizei Chemnitz. In dieser Einheit blieb ich 24 Jahre. Man bot mir die Möglichkeit der Qualifizierung zum Kfz-Meister, Fahrlehrer und später zum Diplom Betriebswirt (FHS). Im Jahr der Wende wechselte ich das damalige Polizeipräsidium Chemnitz als Leiter der Kfz-Werkstatt. Auf Grund ständiger Umstrukturierungen konnte ich in mehreren, auch operativen, Bereichen arbeiten. Auf Grund einer erneuten Umstrukturierung wechselte ich wieder in den Logistikbereich, welchen ich bis zu meiner Pensionierung leitete.

Bis zum Jahr 2000 war mein Hobby der Sport. Strecken bis 100 km Laufen reizten mich. Neben meinem Beruf und der Familie trainierte ich in der Woche an drei Tagen und an den Wochenenden nahm ich an Wettkämpfe teil. Dabei lief ich Strecken zwischen 10 km bis Marathon. Nebenbei wurde auch noch gewandert. Meine längsten Wanderungen waren der 100terter in Liberec (Czech Republik), Wanderung des gesamten Rennsteiges über mehrere Tage und viele kleinere Wanderungen, wie von Chemnitz zum Fichtelberg. Meine für mich eindrucksvollsten Läufe waren die Rennsteigläufe, der Berlin Marathon, der 24 h Lauf in Reichenbach und die vielen Wettkämpfe in der Region. Während des Adelsberglaufes in Chemnitz bekam ich einen Herzinfarkt und damit war es mit den Wettkämpfen vorbei.

Meine Hobbys sind jetzt mein Garten, Meine Familie, mein tägliches Training und das FabLab. Ich befasse mich mit der Computertechnik, 3D Druck und bastele gern. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder großgezogen. Derzeitig habe ich sechs Enkel, wobei der Größte 18 Jahre jung ist. Mein Ziel ist es, meine Erfahrungen an junge Menschen weiterzugeben, von jungen Menschen zu lernen und mit dazu beizutragen, dass unser FabLab ein für jedermann offenes Haus ist und die Vorgaben unserer Satzung erfüllt werden können.

Daniel Tauscher

Wer bin ich und was mache ich eigentlich hier?

Ich bin Daniel und neben Stefan und Mario für das Ganze hier irgendwie verantwortlich.

Dank meiner Eltern bin ich als Kind frequent herumgereist und konnte eine Vielzahl unterschiedlicher Länder und Kulturen kennen und schätzen lernen. Es war aber Zeit meines Lebens mein Ziel, trotz dessen ich eine Zeit lang in der Schweiz und Nigeria gelebt habe, etwas in Chemnitz aufzubauen und mich sozial zu engagieren.

Bereits währen meiner Mittlere Reife hatte ich das Ziel später zu studieren. Nach einer Ausbildung zum Assistenten für Wirtschaftsinformatik und nachdem ich die Fachoberschule erfolgreich abgeschlossen habe, begann ich 2005 mein Studium zum Dipl. Immobilienwirt (FH), welches ich ebenso erfolgreich abschließen konnte.

Mit den Ergebnissen meiner Diplomarbeit wagte ich mich daher im Jahr 2014 in die Selbstständigkeit. Leider funktionierte dies nicht ganz so wie erwünscht. Da aufgeben jedoch nie meine Stärke war, mussten neue Pläne her. Glücklicherweise habe ich bereits in meiner Diplomarbeit eine Art von MitMachWerkstatt geschrieben und ich lernte alsbald die FabLab- und Makerbewegung kennen. Obwohl ich eigentlich nie einen großen Bezug zu Werkzeugen und Produktionsverfahren hatte, noch Kenntnisse in diesen Bereichen hatte, faszinierte mich diese Idee nachhaltig.

Im Jahr 2015 lernte ich dann Mario kennen und seit dem ersten Moment sind wir unzertrennlich – auch irgendwie wie ein altes Ehepaar, haha ^^ :o) Wir suchten uns weitere Mitstreiter und das Projekt FabLabChemnitz nahm innerhalb kürzester Zeit Fahrt auf, sodass wir am 13.01.2016 den Stadtfabrikanten e.V. ganz offiziell gründeten. Ziel war es damals, eine Begegnungsstätte für Menschen allen Alters aufzubauen, wo soziale Schichten, Herkunft, Verdienst oder Wissensstand keine Rolle spielen. Auch der Förderung von Kunst, Kultur und Bildung wollten wir uns annehmen. Fortan sollte es in unserem Wirken als gemeinnütziger Verein zum Tragen kommen.

Einige Bewegbegleiter verliesen uns wieder, doch die Mehrheit von begeisterten Machern kam und blieb, sodass wir mittlerweile über 30 Mitglieder haben und ein breites Netzwerk an Unterstützern haben. Das, was wir gemeinsam bisher erschaffen haben, erfüllt mich immer wieder mit großem Stolz, und ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn die unterschiedlichsten Charaktere an einem Tisch sitzen, sich austauschen und gemeinsam an Projekten tüfteln oder einfach nur Wissen austauschen.

Ebenso erfüllt mich unsere Beteiligungen an regionalen Veranstaltungen und Kooperationen mit verschiedenen Institutionen in Chemnitz. Der Verein uns das Projekt FabLabChemnitz ist eine Sache mit Herz für mich. Ich konnte mich mit den unterschiedlichsten Werkzeugen vertraut machen und lernte Produktionsverfahren praktisch kennen, wie zum Beispiel den 3D-Druck und das CO²-Laserschneiden bzw. -gravieren.

Im Allgemeinen begeistern mich die verschiedenen Aufgaben des Vereinsalltages. Ich kann daran wachsen, mich immer wieder aufs Neue ausprobieren und mich weiterentwickeln. Meine Aufgabengebiete im Verein sind:

  • Mitgliederverwaltung
  • Buchhaltung und Abrechnung
  • Fördermittelbeschaffung, Bearbeitung und Abrechnung
  • Pressearbeit
  • Netzwerken
  • Akquirieren neuer Maschinen und Sponsoren und vieles mehr

Zudem bin ich Kümmerer und ich verbringe auch große Teile meiner Freizeit in den heiligen Hallen. Entweder um den Verein als solchen weiterzuentwickeln, um gemeinsam mit anderen eigene Projekte oder Ideen umzusetzen, oder einfach nur einen Plausch zu halten und etwas zu essen und zu trinken.

Mario Voigt

Mario Voigt

Hallo! Nett, dass du vorbeischaust!

Ich bin Mario vom Stadtfabrikanten e.V.und eines der Gründungsmitglieder der ersten Stunde. Nachdem ich ursprünglich selbst auf der Suche nach einer geteilten Werkstatt war, traf ich letztlich irgendwann auf die richtigen Leute und die richtige Location. Später im Herbst 2015 kam dann solangsam alles ins Rollen und verselbstständigte sich. Das FabLab Chemnitz war geboren. Es war ein ziemlicher Kaiserschnitt, aber es durfte leben. Aber das ist wohl alles eine andere Geschichte, die man in der Vereinshistorie nachlesen kann 😉

Jedenfalls …

… kümmere mich um ein “paar” Dinge für den Verein, zum Beispiel das Administrieren der Websites, Server und Netzwerktechnik. Natürlich gehört dazu das ganze Softwarepaket im Bezug auf Betriebssysteme, Cloud-Dienste, Datenbankserver, kleine Helferskripte, etc. Weiterhin fallen auch Aufgaben wie das Erstellen von Grafiken (z.B. mit InkScape) und Texten an, die ich dann mehr oder weniger regelmäßig poste, wenn es denn die Zeit hergibt.

Außerdem kümmere ich mich um die eine oder andere Maschine oder Gerätschaft, sowie die Werkstatt und ihre Ordnung im Allgemeinen. In den letzten Jahren habe ich mehrere 3D-Drucker gebaut, einen Stiftplotter gezaubert und verschiedenen Techprojekte in die Gänge gebracht. Viele weitere Infos meiner Projekte kann man im weiten Web recherchieren, wenn man möchte (diese liste ich vielleicht auch später auf).

Ich beschäftige mich seit sehr vielen Jahren mit Computern, Programmierung und Maschinen. Deshalb hab ich einen recht großen Wissens- und Praxisschatz angesammelt, der sich in nerdigem Verhalten ausdrückt. Im Mai 2017 habe ich meinen Master-Abschluss im Maschinenbau mit Vertiefung Produktentwicklung erhalten und bin seitdem freier Geist im Sinne des “Internet of mechanical and social things” (Iomast) – diese schlaue Abkürzung habe ich jetzt einfach mal frei erfunden.

Bei Bedarf kann ich bei folgenden Dingen praktisch oder theoretisch behilflich/betreuerisch wirksam sein:

  • Produktentwicklung und Design
    • CAD-Konstruktion und analytisch-parametrische Modellierung von Teilen und Baugruppen
    • Reverse Engineering von vorhandenen Modellen
    • Nesting (Verschachteln) von 2D-Konturbauteilen
    • Revektorisierung vorhandener Bilder/Grafiken und Neuerstellen von Vektorgrafiken
    • Konstruktion und Umsetzung von 3D-Druckern, Plottern und anderen Gerätschaften
  • Software & Services – meine Welt in einigen Schlagworten
    • apache, AutoIt, bash, bind, Bitbucket, CAD, CAE, CAM, collectd, Confluence, CorelDraw, Creo, Cura, curl, cygwin, DB Visualizer, Deepnest, Developer, DNS, Docker, DokuWiki, Excel, FireFox, Fritz!OS, GIMP, Git, Gitea, Github, Grafana, HyperV, InfluxDB, InkScape, InnoSetup, Irfan View, Java, JavaFX, JIRA, JSON, JTL Shop, JTL WaWi, KeePass, KiTTY, MariaDB, mRemote, MSSQL, MySQL, NAS, nginx, NotePad++, Octoprint, OTP, Parametric, PhotoScape, Plesk, PostgreSQL, Prestashop, PuTTY, Radicale, Raspbian, Repetier, Seafile, Simplify3D, Sourcetree, SQL, SSH, sysPass, Thunderbird, Ubuntu, VirtualBox, VNC, Windows, WordPress, WSL, XML, …
  • Gerätschaften/Techniken
    • Laserschneider / Lasergravierer
    • 3D-Drucker
    • Schneid- und Stiftplotter
    • Papierdrucker / Plotter
    • Tassenpresse
    • Transferdruck / Flexdruck
    • Weichlöten
    • Zusammenbau / Wartung von PCs / Servern
  • Anderes
    • Freifunk! “Home is wherever there is good wifi.”
    • Beschaffung von Industriegütern über entsprechende Handelsplattformen
    • Philosophieren über das Gründen einer Existenz 😀
    • Professionelles Kaffeetrinken 😛
  • Progressive Interessen
    • Do It Together
    • Kollaboration
    • Dokumentation
    • Nachhaltigkeit
    • Offenheit
    • Open Source (Software, Hardware, Wissen, …)
    • Wertschätzung
    • Wertschöpfung
    • Zweckentfremdung!

In meiner µ-kroskopischen Freizeit bin ich seit vielen Jahren lumpiger Gitarrist in der Amateurband ‘Enormis’ aus Oederan. Wir spielen Instrumentalmusik im Bereich Post/Rock/Progressive/Stoner/Unbenennbar

Danke für’s Lesen, Mario